Lexikon

White-Hat-SEO

Auch: White Hat SEO, Black-Hat-SEO, Grey-Hat-SEO

White-Hat-SEO bezeichnet Suchmaschinenoptimierung, die sich an die Richtlinien von Google hält und auf echten Mehrwert für Nutzer setzt. Das Gegenteil, Black-Hat-SEO, versucht Rankings mit manipulativen Methoden zu erreichen.

von Tamara Aktualisiert:

Was bedeutet White-Hat-SEO?

Die Begriffe stammen aus alten Westernfilmen, in denen die „Guten“ weiße und die „Bösen“ schwarze Hüte trugen. White-Hat-SEO meint Optimierung mit erlaubten Mitteln: hilfreiche Inhalte, saubere Technik, nutzerfreundliche Seiten und Links, die man sich verdient. Black-Hat-SEO versucht, Suchmaschinen zu täuschen.

White, Grey und Black Hat im Vergleich

White HatGrey HatBlack Hat
AnsatzMehrwert für NutzerGrenzbereich, Regeln werden ausgereiztTäuschung der Suchmaschine
BeispieleRatgeber, technische Optimierung, Digitale PRungekennzeichnete Gastbeitrags-Links in großer ZahlCloaking, Linkfarmen, versteckter Text, automatisch erzeugter Spam
Risikogeringmittelhoch: manuelle Maßnahmen, Rankingverlust
Wirkunglangfristig stabilunsicherkurzfristig, oft schnell verloren

Was Google ausdrücklich verbietet

Googles Spamrichtlinien nennen unter anderem:

  • Cloaking – Suchmaschinen andere Inhalte zeigen als Nutzern,
  • Link-Spam, etwa ge- oder verkaufte Links zur Rankingmanipulation,
  • Keyword-Stuffing und versteckten Text,
  • massenhaft erzeugte Inhalte ohne Mehrwert,
  • Missbrauch des Rufs fremder Websites.

Bei Verstößen kann Google Seiten herabstufen oder ganz aus den Ergebnissen entfernen. In der Search Console erscheint dann gegebenenfalls ein Hinweis auf eine manuelle Maßnahme.

Häufige Fragen

Ist bezahltes Linkbuilding Black Hat?

Nicht automatisch. Bezahlte Platzierungen sind erlaubt, wenn sie gekennzeichnet sind. Gekaufte Links, die das Ranking manipulieren sollen, verstoßen dagegen gegen die Richtlinien. Mehr dazu unter Linkbuilding.

Wie arbeitet Revier59?

Wir setzen ausschließlich auf Methoden innerhalb der Google-Richtlinien. Unsere Grundsätze finden Sie in den redaktionellen Richtlinien.

Quellen