Digitale PR
Auch: Digital PR, Online-PR, PR-Linkbuilding
Digitale PR ist Pressearbeit für das Internet: Unternehmen liefern Redaktionen und Online-Medien Daten, Expertenkommentare oder Geschichten, um dort genannt und verlinkt zu werden. Ziel sind Bekanntheit, Vertrauen und hochwertige Erwähnungen.
Was ist Digitale PR?
Klassische PR zielt auf Zeitungen, Radio und Fernsehen. Digitale PR zielt auf Online-Magazine, Nachrichtenportale, Fachblogs und Podcasts. Statt einzelne Links anzufragen, bietet man Redaktionen etwas, worüber sie berichten wollen – eine eigene Umfrage, eine Auswertung, eine Einschätzung zu einem aktuellen Thema.
Methoden
| Methode | Beispiel |
|---|---|
| Eigene Daten | Auswertung von Preisen oder Trends in der eigenen Branche |
| Expertenkommentare | Einschätzung zu einer aktuellen Entwicklung für Journalisten |
| Regionale Geschichten | Projekte, Jubiläen, Engagement vor Ort |
| Werkzeuge und Rechner | Kostenrechner oder Checklisten, die andere verlinken |
Digitale PR und Linkbuilding
- Linkbuilding zielt auf einzelne, planbare Links.
- Digitale PR zielt auf redaktionelle Berichterstattung – die Ergebnisse sind weniger planbar, aber oft besonders wertvoll.
- Beide ergänzen sich: PR für Reichweite und Autorität, Linkbuilding für gezielte Themenrelevanz.
Nutzen für SEO und KI-Sichtbarkeit
Erwähnungen in bekannten Medien stärken Bekanntheit und Vertrauen (E-E-A-T). Für KI-Systeme sind sie besonders wertvoll: In einer Ahrefs-Analyse von 75.000 Marken hingen Web-Erwähnungen stärker mit der Sichtbarkeit in Google AI Overviews zusammen als Backlinks.
Häufige Fragen
Lohnt sich Digitale PR für kleine Unternehmen?
Ja, besonders regional. Lokale Medien und Branchenportale suchen ständig nach Geschichten und Expertenstimmen.
Wie messe ich den Erfolg?
An Anzahl und Qualität der Erwähnungen und Links, an Markensuchen und an Nennungen in KI-Antworten.
