Lexikon

Content-Audit

Auch: Content Audit, Inhaltsanalyse, Content Pruning

Ein Content-Audit ist eine systematische Prüfung aller Inhalte einer Website. Für jede Seite wird entschieden, ob sie bleibt, aktualisiert, zusammengeführt oder entfernt wird – mit dem Ziel, Qualität und Sichtbarkeit zu verbessern.

von Jan Aktualisiert:

Was ist ein Content-Audit?

Über die Jahre sammeln sich auf vielen Websites veraltete News, doppelte Artikel und dünne Seiten an. Ein Content-Audit verschafft Überblick: Welche Inhalte bringen Besucher und Anfragen, welche sind veraltet, welche konkurrieren miteinander? Google empfiehlt, Inhalte für Menschen zu erstellen und hilfreich zu halten – ein Audit ist der Weg dorthin.

Die vier Entscheidungen

EntscheidungWann
BehaltenSeite ist aktuell, rankt und erfüllt ihren Zweck
VerbessernThema relevant, Inhalt aber veraltet oder zu dünn
Zusammenführenmehrere Seiten behandeln dasselbe Thema (Kannibalisierung)
Entfernenkein Nutzen, keine Besucher, keine Links – mit 404/410 oder Weiterleitung

Vorgehen in 5 Schritten

  1. Alle URLs mit einem Crawler und der Sitemap erfassen.
  2. Daten ergänzen: Klicks und Impressionen aus der Search Console, Interaktionen und Anfragen aus GA4, Backlinks.
  3. Jede Seite einem Thema und einer Suchintention zuordnen.
  4. Für jede Seite eine der vier Entscheidungen treffen.
  5. Umsetzen, Weiterleitungen einrichten und die Wirkung nach einigen Wochen prüfen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich ein Content-Audit machen?

Für die meisten Websites reicht einmal im Jahr, bei sehr aktiven Blogs auch halbjährlich.

Hilft ein Audit auch für KI-Sichtbarkeit?

Ja. Aktuelle, eindeutige Inhalte ohne Widersprüche sind leichter zu zitieren und verringern das Risiko falscher KI-Aussagen.

Quellen