Was ist eine URL? Uniform Resource Locator erklärt

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Wir holen Sie in 30 Sekunden ab: Eine URL (kurz für Uniform Resource Locator) steht für die Webadresse, die Sie im Browser eingeben oder per Link anklicken. Sie zeigt direkt auf eine Ressource auf einem Server und ist der Startpunkt für digitale Sichtbarkeit.

Im Alltag funktioniert eine URL als klare Adresse. Nutzer, Teams und Analytics nutzen sie zur Orientierung. Für uns bedeutet das: gute Strukturen verhindern messbare SEO-Verluste.

Wir erklären kurz, warum URLs mehr als Technik sind. Sie erleichtern Navigation, verbessern Tracking und sichern Wachstum. Aus Business-Sicht hilft das bei sauberer Planung, sicheren Migrationen und besseren Ergebnissen.

Im weiteren Artikel zeigen wir Unterschiede zu Domain und URI, den Aufbau einer URL, Beispiele zu relativen vs. absoluten Links, Encoding und unsere SEO-Best-Practices. Verständlich, präzise und handlungsorientiert—damit Sie Entscheidungen zur URL-Struktur messbar besser treffen.

Seiteninhalt:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die URL ist Ihre zentrale Webadresse für Nutzer und Suchmaschinen.
  • Klare Adressstruktur reduziert technische Fehler und SEO-Risiken.
  • Saubere URLs erleichtern Migration und Tracking.
  • Wir fokussieren praktische Regeln statt unnötiger Fachbegriffe.
  • Im Artikel folgen Aufbau, Beispiele und konkrete Best-Practices.

Was ist URL? Definition und Bedeutung im Internet

Die Kombination aus Zugriffsart und Standort macht eine Webadresse zur technischen Wegweisung im Internet. Uniform Resource Locator (URL) beschreibt genau diese Logik: Er identifiziert eine Ressource und zeigt, wie der Zugriff erfolgt.

Uniform Resource Locator als Webadresse

Eine Adresse benennt die konkrete Ressource auf dem Webserver und das verwendete Schema, etwa Hypertext Transfer Protocol (HTTP) oder FTP (File Transfer Protocol). So unterscheiden wir Identifizieren (welche Ressource) von Lokalisieren (wo und wie erreichbar).

Warum unverzichtbar für Nutzer, Browser und Suchmaschinen

Browser senden Requests an den Server nur mit klarer Adresse. Nutzer finden Orientierung. Suchmaschinen crawlen und indexieren Seiten anhand dieser Angaben.

Historischer Kontext

Die Standardisierung begann mit RFC 1738 (1994) und wurde in die heutige URI-Logik nach RFC 3986 überführt. Grundprinzipien blieben: Zugriffsmethode plus Ort.

AspektFunktionSEO-Relevanz
Schema/ProtokollLegt das transfer protocol fest (z. B. HTTP/HTTPS)Sicherheit und Crawling-Verhalten
Host / ServerDomain oder IP, die die ressource liefertKonsistenz bei Migrationen wichtig
Pfad & ParameterAdressiert konkrete seite oder datenKlare Struktur fördert Sichtbarkeit

URL, URI und Domain: Unterschiede einfach erklärt

Klare Definitionen sparen Zeit: Wir trennen Begriffe, die häufig durcheinanderfallen. Das hilft bei Entscheidungen zu Canonicals, Redirects und Tracking.

URL als Unterart von URI

Die URI ist der Oberbegriff. Eine URL liefert zusätzlich die Zugriffsart und den Ort. In Meetings nutzen viele Teams diese Begriffe synonym. Wir empfehlen: präzise bleiben, kurz erklären und weiterarbeiten.

Domainname, Subdomain und vollständige Adresse

Die Domain bildet den Hostteil. Ein Domainname benennt die Hauptadresse, etwa beispiel.de. Eine Subdomain wie www oder shop gruppiert Inhalte.

Die vollständige Adresse enthält Protokoll, Domain, Pfad und Parameter. Häufig nennen Teams nur die domain, meinen aber die komplette Adresse. Das führt zu Fehlern bei Migrationen und Analytics.

  • Domain = Host (z. B. beispiel.de)
  • Teil URL = Pfad oder nur Verzeichnis (z. B. /produkte/)
  • URLs = komplette Adressen zur Seite
BegriffBeispielWarum relevant für SEO
Domainbeispiel.deBasis für Konsistenz und SSL
Subdomainshop.beispiel.deSegmentierung von Inhalten
Teil URL/produkt/123Interne Verlinkung, Tracking
Vollständige URLhttps://beispiel.de/produkt/123?ref=mailRanking, Indexierung, Redirects

Merkhilfe: Bei Ranking und Indexierung zählt fast immer die vollständige URL. Bei strategischen Entscheidungen priorisieren wir die komplette Adresse, nicht nur die domain.

Aufbau einer URL: Diese Bestandteile gehören dazu

Eine Webadresse zerlegen wir in klare Bausteine, damit Technik und Strategie zusammenpassen. Grundaufbau: <scheme>:<scheme-specific-part>, oft beginnt der anschließende Teil mit „//“.

pfad

Schema / Protokoll

Das Protokoll entscheidet, wie die Verbindung läuft: HTTP, HTTPS (hypertext transfer protocol) oder FTP. Andere Schemes wie mailto oder file funktionieren anders. HTTPS nutzt standardmäßig Port 443 und sichert Datenübertragungen.

Host und Port

Der Host kann ein FQDN (Domainname) oder eine IP sein. Der Browser löst den Domainnamen zuerst in eine IP auf, bevor der Webserver antwortet.

Ports: 80 für HTTP, 443 für HTTPS, 21 für FTP. Sichtbar wird ein Port nur bei Abweichungen vom Standard.

Pfad, Query-String und Fragment

Der Pfad zeigt Verzeichnisse und Dokumente. Ein Slash am Ende wirkt wie Ordner, ohne Slash oft wie Datei — der Server interpretiert das jedoch frei.

Nach dem Fragezeichen folgen Parameter mit zusätzlichen informationen für Filter, Suche oder Tracking.

Ein Anker (#) springt innerhalb der Seite und wird nicht an den Server gesendet; er bleibt Clientseitig.

Optionale Userinfo

Formate wie user:password@ erscheinen historisch, führen aber zu Sicherheitsrisiken. Wir raten dringend, diese Angaben zu vermeiden.

  • Kurz: Schema bestimmt Zugriff, Host liefert die Adresse, Pfad strukturiert Inhalte.
  • Parameter nach dem Fragezeichen liefern zusätzliche informationen ohne Seitenwechsel.
  • Fragmente betreffen nur den Browser.
TeilBeispielBedeutung
SchemahttpsSicheres hypertext transfer protocol
Hostbeispiel.deDomainname oder IP
Pfad/produkte/index.htmlVerzeichnis / Dokument

URL-Beispiele: So lesen Sie Webadressen richtig

An konkreten Beispielen lesen wir eine Adresse wie einen Bauplan. So erkennen Sie schnell, welcher Teil sicherheitsrelevant, SEO-relevant oder rein technisch ist.

Beispiel einer klassischen HTTPS-Adresse

Komplexes Beispiel: https://maxmuster:geheim@www.example.com:8080/documentation/index.html?p1=A&p2=B#ressource

Lesart in Klartext:

  • https = Protokoll und sichere Verbindung.
  • maxmuster:geheim = Benutzerinfo (vermeiden aus Sicherheitsgründen).
  • www.example.com:8080 = Host plus Port.
  • /documentation/index.html = Pfad, der das Dokument zeigt.
  • ?p1=A&p2=B = Query mit mehreren parameter, getrennt durch & (name=value).
  • #ressource = anker für Sprungziele im Content, kein Reload auf dem Server.

Alternative Schemes in der Praxis

mailtto:max@example.org öffnet den Standard-Mailclient. ftp://server.example.com ermöglicht Dateiübertragung. file:///verzeichnis/unterverzeichnis/datei verweist auf lokale Dateien und trifft oft auf Browser-Beschränkungen.

SchemeBeispielPraxisnutzen
mailtomailto:max@example.orgSchnelles Öffnen des Mailclients
ftpftp://ftp.example.comDateitransfer, legacy-Usecases
filefile:///C:/Dokumente/datei.pdfLokaler Zugriff, eingeschränkt im Browser

Kurz: Wir empfehlen, in Schulungen diese Beispiele zu verwenden. So erkennen Teams schnell, welche Parts kritisch für SEO, Sicherheit oder Tracking sind.

Absolute URL vs. relative URL: Wann welche sinnvoll ist

Beim Verlinken treffen wir oft die Wahl: vollständige Adresse oder kontextabhängiger Pfad. Die Entscheidung beeinflusst Maintenance, Migration und Referenzklarheit.

Absolute Adressen: vollständige Angabe mit Protokoll und Domain

Absolute URL liefert Protokoll, Domain und komplet­ten Pfad. Sie eignet sich für externe Links, Canonicals und klare Referenzen. Externe Partner sehen sofort die Quelle. Für Redirects und Reporting sind vollständige Adressen oft vorteilhaft.

Relative Pfade: kontextabhängige Verlinkung im Projekt

Relative URL nutzt Pfade wie „/“, „//“, „../“, „./“ oder „#“ und bleibt im Kontext der Website gültig. Vorteile: weniger Pflege, einfachere Staging‑ und Production‑Setups und geringerer Aufwand beim Domain‑Umzug.

Praxisregeln für Teams

  • Interne Links: bevorzugt relative URLs für geringeren Änderungsaufwand.
  • Externe Verweise: absolute URLs für eindeutige Referenzen und Tracking.
  • Suchmaschinen: Beide Varianten sind gleichwertig—entscheidend sind Konsistenz und saubere Technik.
EigenschaftAbsolute URLRelative URL
Typisches EinsatzfeldExterne Links, Canonical, ReportingInterne Navigation, Templates, Staging
MigrationErfordert AnpassungenErleichtert Domain-Wechsel
FehleranfälligkeitGering bei klaren ReferenzenGering bei konsistenter Struktur
Auflösung durch Webserver / BrowserUnabhängig vom KontextWird relativ zum aktuellen Pfad aufgelöst

Statische, dynamische und „sprechende“ URLs

Eine durchdachte Adresse wirkt wie ein kurzer Teaser für die Seite. Sie sagt Nutzerinnen und Nutzern sofort, worum es geht. Das erhöht Vertrauen, erleichtert das Teilen und kann die Klickrate verbessern.

sprechende urls

Sprechende Adressen: bessere Orientierung und klare Themenzuordnung

Sprechende URLs verwenden sinnvolle Worte statt kryptischer Zeichenfolgen. Sie sind leichter merkbar und zeigen sofort den Inhalt.

Für websites bedeutet das: höhere CTR, bessere Nutzerzufriedenheit und klarere Semantik für Suchmaschinenoptimierung.

Statisch ohne Parameter vs. dynamisch mit Parametern

Statische Adressen kommen ohne Parameter aus. Sie sind kurz, stabil und ideal für Landingpages oder wichtige Seiten.

Dynamische Adressen nutzen Parametern für Filter, Tracking oder Shop‑Logik. Das bietet Flexibilität, kann aber zu langen, unübersichtlichen strings führen.

URL‑Struktur als Teil der Website‑Architektur

Unterordner helfen, Themen zu clustern: /blog/, /leistungen/ oder /de/ machen Verantwortlichkeiten sichtbar.

Unser Tipp beim Website erstellen: Erst Informationsarchitektur festlegen, dann das URL‑Schema stabil definieren. So sparen Sie Migrationen und behalten Wachstumskontrolle.

  • Praktisch: Sprechende Adressen priorisieren, dynamische Links nur bei Bedarf einsetzen.
  • Richtlinie: Inhalte nach Bereichen ordnen, nicht nach Kampagnen­namen.
  • Ziel: Klarheit für Nutzer und bessere Indexierung durch Suchmaschinen.
TypVorteileTypische Nutzung
StatischKurz, stabil, SEO‑freundlichStartseite, Produktseiten, Landingpages
DynamischFlexibel, filter‑ und trackingfähigShops, Suchergebnisse, Filterseiten
SprechendVerständlich, teilbar, CTR‑VorteilBlog, Service‑Seiten, Informationsseiten

Sonderzeichen, Encoding und erlaubte Zeichen in URLs

Falsches Encoding verwandelt eine klare Adresse schnell in ein schwer lesbares Wirrwarr. Wir erklären kurz, welche Zeichen erlaubt sind, welche reserviert bleiben und wie Sie Umlaute korrekt kodieren.

Reservierte vs. nicht reservierte Zeichen

Reservierte Zeichen haben spezielle Rollen und dürfen nicht frei verwendet werden:

  • : / ? # [ ] @ ! $ & ‚ ( ) * + , ; =
  • Beispiele: „?“ startet die Abfrage, „&“ trennt parameter, „=“ weist Werte zu, „#“ markiert Fragmente, „/“ strukturiert den Pfad.
TypBeispieleFunktion
Reserviert?, &, =, #, /Trennen und strukturieren
Nicht reserviertA–Z a–z 0–9 – . _ ~Sicher für direkte Verwendung
Umlaute & Leerzeichenä, ö, ü, ß, (space)Müssen percent-encoded werden

Umlaute, ß und Leerzeichen

Umlaute und Leerzeichen gehören nicht direkt in Webadressen. Sie benötigen Prozentkodierung.

Beispiel: Leerzeichen → %20. In Formularen wird Leerzeichen teils als „+“ dargestellt.

Typische Stolperfallen und klare Regeln

  • Do: Bindestriche statt Leerzeichen verwenden.
  • Do: Sonderzeichen auf ein Minimum reduzieren.
  • Don’t: Automatische Generierung ohne Normalisierung erlauben.
  • Don’t: Tracking-Parameter unkontrolliert anhäufen.

Unser Tipp: Planen Sie Encoding früh. Lesbare, saubere urls erhöhen Vertrauen, verringern Crawl-Probleme und sichern langfristig bessere Ergebnisse.

URLs und Suchmaschinenoptimierung: Best Practices für SEO und Usability

Klar strukturierte Adressen helfen Suchmaschinen, Inhalte schneller zu verstehen. Das steigert Klickrate und reduziert Crawl‑Aufwand.

Warum klare Adressen besser ranken können

Sprechende urls übertragen Relevanzsignale direkt. Suchmaschinen lesen Pfade und Slugs als Hinweise für den Inhalt.

Vorteile: höhere CTR, besseres Crawl‑Verständnis und weniger technische Fehler.

Keyword‑Nutzung: Klasse statt Masse

Setzen Sie auf ein Hauptwort pro Pfad. Vermeiden Sie Wiederholungen oder unnötige Begriffe.

Kurz, prägnant, zukunftssicher

Stabile Slugs ohne Jahreszahlen oder tiefe Ordnerstruktur halten sites flexibel. Pfade sollten kurz bleiben.

Parameter bewusst einsetzen

Tracking‑parameter erhöhen das Risiko für Duplicate Content und verschwenden Crawl‑Budget. Nutzen Sie Canonical und Google‑Parameter‑Tools bei Bedarf.

Canonicals und Migration

Canonical Tags verhindern Konkurrenz zwischen http/https und www/nicht‑www Varianten.

ProblemMaßnahmeErgebnis
Doppelte VersionenCanonical + konsistente domainEinheitliche Sichtbarkeit
Geänderte Adresse301‑Weiterleitung + MonitoringRanking‑Erhalt
Gelöschte SeiteVermeidung von 404‑KettenGeringere Verluste
  • Klare Regeln für urls definieren.
  • Parameter steuern, nicht blind anhängen.
  • Bei Änderungen immer 301, nie nur löschen.

Fazit

Kurz gesagt: Die richtige Adressstruktur liefert die Basis für verlässliche Auffindbarkeit und Skalierbarkeit.

Eine Uniform Resource Locator (URL) kombiniert Zugriffsmethode und Ort, damit jede Ressource zuverlässig gefunden wird. Das bleibt unsere Kerndefinition.

Wir empfehlen drei Praxisregeln: sauberer Aufbau der Komponenten, kontrollierter Einsatz von Parametern und konsequente Nutzung von Canonical‑Tags. Bei Adressänderungen immer 301‑Weiterleitungen nutzen.

Priorität für Teams: Erst Struktur festlegen, dann konsequent umsetzen. So bleiben Ihre Websites skalierbar und migrationsfähig.

Wenn Sie Struktur und SEO zusammen denken, schaffen wir gemeinsam die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und weniger technische Schulden.

FAQ

Was versteht man unter einer Uniform Resource Locator (URL)?

Eine Uniform Resource Locator bezeichnet die vollständige Webadresse zu einer Ressource im Internet. Sie enthält das Protokoll (z. B. HTTP/HTTPS), den Domainnamen, optional einen Port, den Pfad zu einer Datei oder Seite, gegebenenfalls einen Query-String mit Parametern und ein Fragment (Anker). URLs ermöglichen Browsern, Servern und Suchmaschinen, Inhalte eindeutig zu finden und zu laden.

Warum sind Webadressen für Nutzer, Browser und Suchmaschinen unverzichtbar?

Webadressen verbinden Nutzer schnell mit relevanten Inhalten, steuern das Laden durch Browser und geben Suchmaschinen Hinweise zur Struktur einer Website. Klare Adressen verbessern Nutzererlebnis, Klickrate und Crawling-Effizienz — wichtige Hebel für mehr Sichtbarkeit und Leads.

Wie hängt eine URL mit einem URI zusammen?

Eine URL ist eine spezifische Unterart des URI (Uniform Resource Identifier). Während der URI allgemein Ressourcen identifiziert, liefert die URL zusätzlich die Möglichkeit, diese zu lokalisieren und abzurufen — also die praktische Adresse inklusive Zugriffsweg.

Worin unterscheidet sich Domainname von Subdomain und vollständiger Adresse?

Der Domainname (z. B. beispiel.de) ist der zentrale Teil einer Adresse. Subdomains (z. B. shop.beispiel.de) sind Unterbereiche innerhalb der Domain. Die vollständige URL kombiniert Protokoll, Domain/Subdomain und Pfad, also alle Komponenten, die eine Ressource eindeutig lokalisieren.

Welche Protokolle und Schemes gibt es typisch in Adressen?

Gängige Schemes sind HTTP und HTTPS für Webseiten, FTP für Dateiübertragungen, mailto für E‑Mails und file für lokale Dateien. HTTPS ist heute Standard für sichere Übertragung und Empfehlungspraktik für jede geschäftsrelevante Seite.

Was bedeutet Host in der Adresse — Domainname vs. IP-Adresse?

Der Host ist die Angabe, die den Server bezeichnet. Das kann ein lesbarer Domainname oder eine IP‑Adresse sein. Browser lösen Domainnamen per DNS in IP‑Adressen auf und stellen so die Verbindung zum Webserver her.

Wann erscheint ein Port in der Adresse und was bedeuten Standard‑Ports?

Ports erscheinen nur, wenn ein vom Standard abweichender Port genutzt wird (z. B. :8080). Standard‑Ports sind 80 für HTTP und 443 für HTTPS; diese werden meist weggelassen, weil sie implizit sind.

Was ist unter dem Pfad einer Adresse zu verstehen?

Der Pfad beschreibt die Ordner- und Dateistruktur auf dem Server — also den Ort des Dokuments oder der Ressource. Er trennt Verzeichnisse durch Schrägstriche und unterscheidet zwischen Ordnern und Dateien.

Wofür dient der Query‑String nach dem Fragezeichen?

Der Query‑String übermittelt Parameter an die Zielressource — etwa Filter, Suchbegriffe oder Tracking‑Infos. Er beginnt mit ? und trennt Schlüssel‑Wert‑Paare mit &. Parameter beeinflussen oft dynamische Inhalte.

Was ist ein Fragment oder Anker mit # und warum wird es nicht an den Server gesendet?

Ein Fragment (z. B. #section) verweist auf eine Sprungmarke innerhalb eines Dokuments. Browser nutzen es für die Navigation auf der Seite; es ist clientseitig und wird nicht an den Server übertragen.

Sind Benutzername und Passwort in der Adresse empfehlenswert?

Die Einbettung von Zugangsdaten in Adressen gilt als riskant. Sie kann Sicherheitslücken öffnen und wird von modernen Browsern sowie Best Practices abgelehnt. Besser: sichere Authentifizierung über HTTPS und Token.

Können Sie ein typisches HTTPS‑Beispiel mit Pfad, Parametern und Anker nennen?

Eine typische Adresse lautet etwa: https://www.beispiel.de/shop/produkt.html?ref=seo&utm_source=newsletter#beschreibung — sie zeigt Protokoll, Subdomain, Pfad, Parameter und Fragment.

Welche Alternativen zu HTTPS gibt es kurz erklärt?

Neben HTTPS existieren FTP für Dateiübertragungen und mailto für E‑Mails. file:// verweist auf lokale Dateien. Für öffentliche Webseiten setzen wir durchgängig auf HTTPS für Datenschutz und Vertrauen.

Wann nutzt man absolute statt relativer Adressen?

Absolute Adressen enthalten Protokoll und Domain und sind zuverlässig bei externen Links, Sitemaps oder E‑Mails. Relative Adressen sind kurz und sinnvoll für interne Verlinkung, besonders beim Domain‑Umzug oder in unterschiedlichen Umgebungen.

Welche Schreibweisen für relative Links sind üblich?

Typische Varianten sind /pfad (root‑bezogen), ../seite (ein Verzeichnis hoch), ./seite (aktuelles Verzeichnis) und #anker (Sprungmarke).

Warum sind sprechende Adressen vorteilhaft?

Sprechende URLs verbessern Orientierung, Nutzervertrauen und SEO. Sie geben Suchmaschinen Kontext, erhöhen Klickrate und lassen sich leichter teilen — ein klarer Vorteil für nachhaltiges Wachstum.

Was ist der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Adressen?

Statische Adressen bleiben unverändert und enthalten keine Parameter. Dynamische Adressen entstehen durch Datenbankabfragen und nutzen Parameter. Statische Links sind oft leichter zu indexieren und zu optimieren.

Wie beeinflusst die URL‑Struktur die Website‑Architektur?

Eine durchdachte Ordnerstruktur spiegelt Themenhierarchie wider, unterstützt Crawling und Nutzerführung. Unterordner sinnvoll nutzen erhöht Übersicht und langfristige Skalierbarkeit.

Welche Sonderzeichen sind in Adressen reserviert und wozu dienen ?, &, =, # und /?

Reservierte Zeichen haben spezielle Funktionen: ? beginnt Parameter, & trennt Parameter, = verbindet Schlüssel und Wert, # markiert das Fragment, / trennt Pfadsegmente. Sie steuern Interpretation und Routing.

Wie geht man mit Umlauten, ß und Leerzeichen in Adressen um?

Umlaute und Leerzeichen müssen percent‑kodiert werden (z. B. %20), ansonsten entstehen unlesbare oder fehlerhafte Links. Alternativ empfehlen wir Transliterationen für bessere Lesbarkeit und SEO.

Welche Stolperfallen bei Sonderzeichen sollte man vermeiden?

Zu viele Sonderzeichen, lange Parameterketten und unlesbare Kodierungen verschlechtern Nutzererlebnis und Crawling. Klare, einfache Benennungen sind effektiver.

Wie wirken sich Adressen auf Suchmaschinenoptimierung aus?

Saubere, kurze und beschreibende Adressen unterstützen Relevanzsignale, verbessern Klickrate und erleichtern das Crawling. Sie sind ein wichtiger Hebel für bessere Positionen und nachhaltigen Traffic.

Wie sollen Keywords in Adressen eingesetzt werden?

Keywords bitte sparsam und natürlich einsetzen — Mehrwert vor Keyword‑Dichte. Relevante Begriffe in der URL helfen Nutzern und Suchmaschinen, ohne zu optimieren.

Welche Länge und Stabilität sind für Adressen empfehlenswert?

Kurz, prägnant und stabil: Vermeiden Sie häufige Umbenennungen. Eine klare Struktur mit wenigen Segmenten ist robuster gegenüber Änderungen und vorteilhaft für Ranking und Usability.

Wie werden Parameter für Tracking und Filter richtig eingesetzt?

Parameter sind nützlich für Tracking und dynamische Filter, bergen aber SEO‑Risiken durch Duplicate Content. Nutzen Sie kanonische Tags, Robots‑Anweisungen oder URL‑Parameter‑Einstellungen in der Search Console.

Was ist eine kanonische Adresse und warum hilft sie gegen Duplicate Content?

Eine kanonische URL weist Suchmaschinen auf die bevorzugte Version einer Seite hin. Sie verhindert Ranking‑Splits durch http/https, www/nicht‑www oder Parametervarianten.

Wie ändert man Adressen ohne Rankingverlust?

Änderungen sollten mit 301‑Weiterleitungen umgesetzt werden. Planen Sie Redirect‑Ketten zu vermeiden, aktualisieren Sie interne Links und passen Sie Sitemaps an, damit Traffic und Ranking erhalten bleiben.
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