Brand Mentions: Markenerwähnungen dort, wo gesucht wird

Brand Mentions

Gute Rankings sind wichtig. Aber sie sind längst nicht mehr die einzige Form digitaler Sichtbarkeit. Menschen suchen nach Unternehmen, Produkten und Lösungen bei Google – und fragen zunehmend auch ChatGPT und andere KI-Systeme nach Empfehlungen und Informationen.

Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Wird Ihre Marke überhaupt genannt?

Genau hier kommen Brand Mentions ins Spiel. Revier59 hilft Ihnen dabei, relevante Markenerwähnungen zu analysieren, strategisch aufzubauen und ihre Entwicklung zu messen – für mehr Brand Visibility in SEO, GEO und AI Search.

  • Relevante Brand Mentions strategisch aufbauen
  • Sichtbarkeit in Google & KI stärken
  • Markenerwähnungen und Wettbewerber messbar machen

Was sind Brand Mentions – und warum reden plötzlich alle darüber?

Eine Brand Mention ist eine Erwähnung Ihrer Marke, Ihres Unternehmens, eines Produkts oder einer mit Ihrem Unternehmen verbundenen Person auf einer externen Plattform.

Auf Deutsch sprechen wir von Markenerwähnungen oder Markennennungen.

Das kann zum Beispiel passieren, wenn:

  • ein Fachmagazin Ihr Unternehmen in einem Artikel nennt,
  • ein Branchenportal Ihre Lösung vorstellt,
  • ein Experte Ihre Marke in einem Beitrag erwähnt,
  • Nutzer in einer Community über Ihr Unternehmen diskutieren,
  • Ihre Marke in einem Podcast oder Video genannt wird,
  • eine Website Ihre Studie oder Ihre Daten aufgreift,
  • ChatGPT oder ein anderes KI-System Ihre Marke in einer Antwort nennt.

Dabei muss eine Brand Mention nicht zwingend mit einem Link verbunden sein.

Linked vs. Unlinked Brand Mentions

Bei einer Linked Brand Mention wird Ihre Marke erwähnt und gleichzeitig auf Ihre Website verlinkt.

Bei einer Unlinked Brand Mention beziehungsweise einer unverlinkten Markenerwähnung wird Ihre Marke genannt, ohne dass ein Link zu Ihrer Website gesetzt wird.

Für SEO ist diese Unterscheidung wichtig: Eine unverlinkte Markenerwähnung ist kein Backlink. Google hat öffentlich klargestellt, dass unverlinkte Mentions nicht einfach wie Links behandelt werden.

Das macht sie allerdings nicht wertlos. Denn Markenerwähnungen können Aufmerksamkeit schaffen und dazu beitragen, dass eine Marke in bestimmten thematischen Kontexten im Web präsent ist.

Und genau dieser Kontext bekommt mit dem Aufstieg von KI-Suchen eine zusätzliche Bedeutung.

Warum werden Brand Mentions für SEO und GEO immer wichtiger?

Klassische SEO folgt vereinfacht einem bekannten Prinzip:

Suchanfrage → Suchergebnis → Website → Marke

Mit generativer Suche entsteht daneben ein weiterer Weg:

Frage → KI-Antwort → Marken & Quellen → Nutzer

Menschen müssen sich heute also nicht mehr zwangsläufig durch zehn Suchergebnisse klicken, um Unternehmen oder Produkte kennenzulernen.

Sie können beispielsweise fragen:

  • „Welche SEO-Agenturen kennen sich mit GEO aus?“
  • „Welche Anbieter gibt es für Software XY?“
  • „Welche Marken werden für Produkt XY empfohlen?“
  • „Welche Unternehmen sind Experten für Thema XY?“

Das KI-System liefert darauf möglicherweise direkt eine Antwort – und nennt darin Unternehmen, Marken, Produkte oder Quellen.

Damit verändert sich die entscheidende Frage für Unternehmen.

Nicht nur:

„Auf welcher Position ranken wir?“

Sondern auch:

„Sind wir Teil der Antwort?“

Genau an dieser Stelle treffen Brand Mentions, SEO und Generative Engine Optimization (GEO) aufeinander.

Was haben Brand Mentions mit ChatGPT und KI-Sichtbarkeit zu tun?

Wer regelmäßig ChatGPT, Google AI Overviews oder andere generative Suchsysteme nutzt, kennt das Prinzip: Bei vielen Fragen werden konkrete Marken, Unternehmen, Produkte, Experten oder Quellen genannt.

Beispiel: Wir haben „Ich suche eine SEO Agentur in Hamm“ bei ChatGPT eingeben. Das Ergebnis:

chatgpt screenshot

Für Unternehmen entsteht daraus eine neue Form der digitalen Sichtbarkeit: AI Visibility.

Ein einfaches Beispiel:

Ein potenzieller Kunde fragt:

„Welche Anbieter eignen sich für [Leistung]?“

Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr ausschließlich, welche Websites bei Google auf Position 1 bis 10 ranken.

Relevant wird auch:

Welche Marken nennt das KI-System in seiner Antwort?

Untersuchungen von Ahrefs zeigen einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Markenerwähnungen im Web und der Sichtbarkeit von Marken in verschiedenen KI-Systemen. Dabei handelt es sich ausdrücklich um Korrelationen – nicht um den Nachweis eines direkten Rankingfaktors oder einer einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehung.

Trotzdem ist die Entwicklung für Unternehmen relevant.

Denn sie macht deutlich, warum wir digitale Sichtbarkeit breiter betrachten müssen.

Mentions sind nicht dasselbe wie Citations

Auch bei AI Search lohnt sich eine wichtige Unterscheidung.

Eine KI kann Ihre Marke erwähnen, ohne Ihre Website als Quelle zu verlinken.

Gleichzeitig kann Ihre Website als Quelle beziehungsweise Citation verwendet werden.

Beides ist wertvoll – aber aus unterschiedlichen Gründen.

Brand Mention = Ihre Marke wird Teil der Antwort.

Citation = Ihr Content wird als Quelle der Antwort verwendet.

Eine moderne GEO-Strategie sollte deshalb nicht nur auf Klicks und Rankings schauen, sondern auch darauf, ob und in welchem Kontext eine Marke in relevanten Antworten auftaucht.

Nicht jede Markenerwähnung ist gleich viel wert

100 Erwähnungen irgendwo im Internet sind nicht automatisch besser als zehn relevante Erwähnungen.

Entscheidend ist der Kontext.

Stellen wir uns vor, Revier59 wird regelmäßig online erwähnt.

Variante A:

Revier59 → Unternehmen

Variante B:

Revier59 → SEO-Agentur → GEO → AI Search → Online Marketing

Für Suchmaschinen, Nutzer und potenziell auch KI-Systeme liefert Variante B wesentlich mehr thematischen Kontext.

Deshalb geht es bei einer Brand-Mention-Strategie nicht darum, den eigenen Markennamen möglichst oft irgendwo im Internet unterzubringen.

Es geht darum, dass Ihre Marke in relevanten Quellen mit den Themen, Produkten und Leistungen in Verbindung gebracht wird, für die Sie wahrgenommen werden möchten.

Erwähnt werden ist gut. Im richtigen Kontext erwähnt werden ist besser.

Wo sollte Ihre Marke erwähnt werden?

Die Antwort hängt stark von Ihrer Branche und Zielgruppe ab.

Grundsätzlich können Brand Mentions beispielsweise auf folgenden Plattformen entstehen:

  • Fachmedien und Branchenportalen
  • redaktionellen Websites
  • News-Portalen
  • Expertenblogs
  • Studien und Datenquellen
  • Podcasts
  • YouTube
  • Foren und Communities
  • Vergleichs- und Empfehlungsseiten
  • Partner-Websites
  • Social-Media-Plattformen
  • Interviews und Expertenbeiträgen

Welche Quellen tatsächlich relevant sind, muss individuell analysiert werden.

Für einen B2B-Softwareanbieter können Fachportale und Branchenmedien entscheidend sein. Für eine Consumer Brand können dagegen Communities, YouTube, Vergleichsportale oder reichweitenstarke redaktionelle Websites relevanter sein.

Deshalb beginnt eine gute Brand-Mention-Strategie nicht mit Outreach.

Sie beginnt mit einer Frage:

Wo findet die digitale Diskussion über Ihr Thema eigentlich statt?

Wie baut Revier59 relevante Brand Mentions auf?

Brand Mentions lassen sich nicht mit einem einzigen SEO-Hack erzeugen.

Wir betrachten sie als Teil einer übergreifenden SEO-, GEO-, Content- und Offpage-Strategie.

Dabei arbeiten wir in vier Schritten.

1. Brand Visibility analysieren

Zunächst möchten wir wissen, wo Ihre Marke heute steht.

Wir untersuchen unter anderem:

  • Wo wird Ihre Marke bereits erwähnt?
  • Welche Websites und Plattformen nennen Sie?
  • In welchem thematischen Kontext tauchen Sie auf?
  • Welche Erwähnungen sind verlinkt?
  • Wo werden Ihre Wettbewerber erwähnt?
  • Bei welchen relevanten KI-Fragen taucht Ihre Marke auf?
  • Welche Quellen werden in diesen Antworten verwendet?

So entsteht eine Ausgangsbasis für die weitere Strategie.

2. Mention Gaps identifizieren

Jetzt wird es interessant.

Denn häufig zeigt sich, dass Wettbewerber an Stellen auftauchen, an denen die eigene Marke fehlt.

Wir suchen deshalb gezielt nach Mention Gaps.

Zum Beispiel:

Wettbewerber A wird in 18 relevanten Branchenartikeln genannt. Ihre Marke nur in drei.

Oder:

Bei 50 kaufnahen AI-Prompts wird Wettbewerber B regelmäßig genannt. Ihre Marke taucht kaum auf.

Genau diese Unterschiede zeigen uns, wo Potenzial besteht.

3. Relevante Brand Mentions aufbauen

Aus der Analyse entwickeln wir konkrete Maßnahmen.

Je nach Ausgangslage können dazu beispielsweise gehören:

  • Digital PR
  • Content Marketing
  • datengetriebene Inhalte
  • eigene Studien
  • Statistiken und Research
  • Expertenbeiträge
  • Thought Leadership
  • Outreach
  • Linkbuilding
  • Interviews
  • Kooperationen
  • Community Visibility

Unser Ziel ist nicht:

„Wir brauchen 100 neue Brand Mentions.“

Sondern:

„Wir wollen dort erwähnt werden, wo es für Marke, Zielgruppe und Themenautorität relevant ist.“

4. Entwicklung messen und optimieren

Nach der Veröffentlichung ist nicht Schluss.

Wir beobachten, wie sich die Brand Visibility entwickelt und welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen.

So wird aus einzelnen Erwähnungen eine langfristige Strategie.

Wie lassen sich Brand Mentions messen und überwachen?

Brand-Mention-Monitoring lässt sich grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilen.

Brand Mentions im Web messen

Hier können beispielsweise folgende Kennzahlen betrachtet werden:

  • Anzahl neuer Markenerwähnungen
  • Quellen der Erwähnungen
  • verlinkte und unverlinkte Mentions
  • thematischer Kontext
  • Entwicklung über Zeit
  • Wettbewerber-Mentions
  • potenzielle Reichweite
  • relevante Domains und Plattformen

Allein die Zahl der Mentions sagt allerdings wenig aus.

Deshalb betrachten wir zusätzlich Qualität, Relevanz und Kontext.

Brand Mentions in ChatGPT und anderen KI-Systemen messen

Bei AI Search kommen weitere Kennzahlen hinzu.

Interessant sind beispielsweise:

  • Brand Mention Rate
  • AI Share of Voice
  • relevante Prompts
  • Wettbewerber-Mentions
  • genannte Produkte oder Leistungen
  • Themen, mit denen eine Marke verbunden wird
  • zitierte Quellen
  • Entwicklung der Sichtbarkeit über Zeit

Das funktioniert nicht exakt wie klassisches Rank Tracking.

KI-Antworten können variieren und sich verändern. Deshalb sollte AI Visibility nicht anhand eines einzelnen Prompts oder Screenshots bewertet werden.

Entscheidend sind größere Prompt-Sets und wiederholbare Messungen über einen längeren Zeitraum.

Welche Brand-Mention-Tools sind sinnvoll?

Es gibt nicht das eine Tool, das alle Fragen rund um Brand Mentions beantwortet.

Je nach Zielsetzung kommen unterschiedliche Kategorien infrage:

  • SEO-Tools
  • Media-Monitoring-Tools
  • Social-Listening-Lösungen
  • AI-Visibility-Plattformen
  • klassische Websuche
  • eigene Prompt-Tracking-Systeme

Viel wichtiger als der Name des Tools ist deshalb die Frage:

Was wollen Sie eigentlich herausfinden?

Zum Beispiel:

  • Wo wird unsere Marke erwähnt?
  • Mit welchen Themen wird sie verbunden?
  • Welche Websites nennen unsere Wettbewerber, aber nicht uns?
  • Bei welchen relevanten Prompts erscheinen unsere Wettbewerber?
  • Welche Quellen beeinflussen die Antworten?
  • Wie entwickelt sich unser AI Share of Voice?

Erst wenn diese Fragen definiert sind, lässt sich das passende Tracking aufbauen.

Was ist mehr wert: Backlink oder Brand Mention?

Diese Frage wird seit dem Aufstieg von GEO und AI Search immer häufiger gestellt.

Unsere Antwort:

Das ist die falsche Entweder-oder-Frage.

Backlinks bzw. das Linkbuilding bleiben ein wichtiger Bestandteil von SEO. Brand Mentions erfüllen teilweise andere Aufgaben.

BacklinksBrand Mentions
enthalten einen Linkkönnen auch unverlinkt sein
können Referral Traffic erzeugenkönnen Markenbekanntheit erzeugen
spielen eine etablierte Rolle im klassischen SEOsollten nicht als Backlink-Ersatz betrachtet werden
verbinden Websites und URLsstellen die Marke stärker in den Mittelpunkt
wichtig für Offpage SEOrelevant für PR, Branding und GEO-Analysen

Eine gute Digitalstrategie versucht deshalb nicht, Backlinks durch Brand Mentions zu ersetzen.

Sie schafft Inhalte und Anlässe, über die relevante Websites und Menschen über Ihre Marke sprechen – und bei denen im besten Fall sowohl hochwertige Erwähnungen als auch sinnvolle Links entstehen.

Für wen lohnt sich eine Brand-Mention-Strategie?

Grundsätzlich kann nahezu jede Marke von relevanter digitaler Präsenz profitieren.

Besonders interessant ist das Thema jedoch für Unternehmen, die bereits in SEO investieren und ihre Sichtbarkeit auf AI Search und GEO erweitern möchten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • B2B-Unternehmen
  • SaaS-Anbieter
  • E-Commerce-Unternehmen
  • etablierte Mittelständler
  • Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Leistungen
  • Unternehmen in stark umkämpften Märkten
  • Marken mit hoher Wettbewerbsdichte
  • Unternehmen, deren Wettbewerber bereits häufig in AI Answers auftauchen

Auch für Unternehmen mit starken Google-Rankings kann die Analyse überraschend sein.

Denn:

Eine gute Google-Sichtbarkeit bedeutet nicht automatisch eine hohe Sichtbarkeit in ChatGPT & Co.

Genau deshalb lohnt es sich, beide Welten getrennt zu messen – und anschließend gemeinsam zu optimieren.

Brand Mentions mit Revier59 strategisch aufbauen

Wir betrachten Brand Mentions nicht als isolierte SEO-Maßnahme.

Denn nachhaltige Markenerwähnungen entstehen an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen.

Deshalb verbinden wir bei Revier59:

SEO + GEO + Content + Offpage + Digital PR + Monitoring

Abhängig von Ihrer Ausgangssituation können wir unter anderem folgende Bereiche abdecken:

  • Brand-Mention-Audit
  • Wettbewerbsanalyse
  • AI-Visibility-Analyse
  • Mention-Gap-Analyse
  • SEO- und GEO-Strategie
  • Content Assets
  • Digital PR
  • Outreach
  • Link- und Mention-Building
  • AI Visibility Tracking
  • Reporting und laufende Optimierung

Dabei versprechen wir Ihnen nicht, dass ChatGPT Ihre Marke nach drei Wochen auf jede Frage nennt.

Das wäre unseriös.

Was wir tun können, ist systematisch analysieren, wo Ihre Marke heute sichtbar ist, welche Wettbewerber Ihnen voraus sind und welche Maßnahmen Ihre digitale Präsenz in relevanten Kontexten stärken können.

Wie sichtbar ist Ihre Marke wirklich?

Rankings zeigen Ihnen, wo Ihre Website steht.

Brand Mentions zeigen Ihnen zusätzlich, wo über Ihre Marke gesprochen wird.

Und AI Visibility zeigt, ob Ihre Marke Teil generierter Antworten ist.

Wer digitale Sichtbarkeit heute ganzheitlich betrachten möchte, sollte deshalb alle drei Ebenen kennen.

Wir analysieren, wo Ihre Marke aktuell erwähnt wird, welche Wettbewerber in relevanten Themenfeldern dominieren und wo Potenziale für SEO, GEO und AI Search bestehen.

Expertenstimme

„In AI Search reicht es nicht, nur gut zu ranken. Unternehmen müssen verstehen, bei welchen Fragen ihre Marke genannt wird – und bei welchen stattdessen die Konkurrenz auftaucht.“

Benjamin Kaim, Founder Revier59

Über den Autor

Nach oben scrollen